SPENDEN UND HELFEN

Wir sind die erste Anlaufstelle für schwule, lesbische, bi und trans* Jugendliche in Köln und Umgebung. Trotz öffentlicher Förderung sind wir jedes Jahr auf auf Spenden von mindestens 25.000 € angewiesen. Mit einer Einzelspende oder einer Patenschaft kannst du uns helfen, Jugendliche auf dem Weg vom Coming-out zu einem selbstbewussten jungen Menschen zu unterstützen.

Warum ist ein Jugendzentrum speziell für homo-, bi- und trans* Jugendliche wichtig? Und das mitten in Köln?

Auch heute ist ein Coming-out vor Eltern, Freunden, Nachbarn und Mitschülern kein „Spaziergang“. Unsere tägliche Arbeit zeigt: Obwohl wir in einer sehr toleranten deutschen Metropole leben, haben viele unserer Besucher*innen mit Angst, Einsamkeit und Diskriminierung zu kämpfen. Der Alltag junger Menschen zwischen 14 und 25 Jahren ist immer noch häufig von diesen Fakten geprägt:

  • 63 Prozent der Familien haben die sexuelle und geschlechtliche Identität ihrer Kinder nicht ernst genommen.
  • 16 Prozent der Jugendlichen wurden zu Hause beschimpft, beleidigt und lächerlich gemacht.
  • 3 Prozent wurden zu Hause angegriffen oder verprügelt.

Das anyway versteht sich als Krisenbewältiger und Unterstützer, indem wir Freiräume schaffen, Perspektiven aufzeigen, Selbstwertgefühle vermitteln und die vermeintliche „Un-Normalität“ selbstverständlicher machen. Dafür benötigen wir jedes Jahr Spenden von mindestens 25.000 €.

Wenn Du gerne ein Stück Deiner heutigen Freiheit an jene weitergeben möchtest, die vielleicht ähnlich verunsichert dort stehen, wo Du im Alter von 14, 17 oder auch 23 Jahren gestanden hast, kannst Du konkret helfen!

 

 

EINZELSPENDE

Einmalig oder regelmäßig – in jedem Fall konkret!

Für 15€ können wir einen HIV-Schnelltest finanzieren, wenn uns ein Jugendlicher um Begleitung bittet.

20 € sind genug, um eine_n zuhause rausgeworfene_n Jugendliche­­­­_n für eine Nacht unterbringen.

Für 60€ können wir 300 Präventionsflyer drucken.

Schon mit 150 € kann ein Projekt wie der Come-In-Service einen Monat lang begleitet werden.

Mit 500 € finanzieren wir den Eigenanteil für ein Kleinprojekt. So können aus Ihren 500 € bei einer Förderung bis zu 5000 € werden.

PATENSCHAFT

Planbare Sicherheit tut gut – uns und Dir!

Deine monatliche Spende macht schon ab 10 € aus Dir eine_n Pate_in mit Option auf etwas mehr Kontakt zu uns und Einblicken in unsere Projekte. Hierzu gibt es einen Newsletter und ab und an Veranstaltungen, bei denen der Austausch zwischen Mitarbeiter_innen und Pat_innen im Fokus steht. Du bist also in bester Gesellschaft.

UNSERE BOTSCHAFTER

Manche Pat_innen nutzen sogar Ihre Prominenz dazu, um weitere Geldgeber zu gewinnen.

© WDR-Pressestelle / Fotoredaktion_JD

BETTINA BÖTTINGER

Als ich erstmals vom anyway hörte war mein erster Gedanke: „Mensch, dass hättest Du mit 17, 18, 19 Jahren auch gerne gehabt!“ Allein schon das Gefühl zu bekommen, dass ich als junge lesbische Frau nicht alleine bin, Freundschaften schließen und mit anderen was unternehmen kann – das ist doch Gold wert! Wenn ich sehe, was die 60 Ehrenamtler_innen im anyway alles auf die Beine stellen, dann weiß ich, dass da eine Generation heranwächst, die nicht nur sich selbst im Kopf hat, sondern auch für andere da ist. Das zu sehen ist klasse und beruhigt mich – zumindest ein wenig.

Als Patin des anyway weiß ich aber auch, dass die Jugendlichen auch unsere Unterstützung brauchen. Die Arbeit, die dort geleistet wird, kostet natürlich Geld. Zu jedem Euro öffentlicher Förderung muss das anyway Eigenmittel dazu legen. Ich würde mich freuen, wenn Sie, gemeinsam mit mir, dafür sorgen, den Jugendlichen und dem Team des anyway zumindest diesen Teil der Arbeit etwas zu erleichtern. Werden Sie Patin/Pate des anyway!

KLAUS NIERHOFF

Ich bin aufgewachsen in Hemer, im Sauerland, zu einer Zeit als das Schwul/Lesbisch-Sein noch nicht erfunden war, jedenfalls nicht in meiner Wahrnehmung. Ich wusste nur, dass bei mir irgendwas „falsch“ lief. Mein Schwulsein blieb bis zu meinem 19. Lebensjahr eine abgespaltene verborgene Innenwelt und nach außen spielte ich das, was von einem „richtigen Jungen“ erwartet wird.

Mit 16 kam in meine Klasse eine ältere Schülerin, die bemerkenswert selbstbewusst auftrat, eine glühende Frauenrechtlerin war und sich als Lesbe outete. Ich war stolz, in ihren Freundeskreis zu kommen und im Nachhinein denke ich: Diese Frau war ein echtes Vorbild. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, selbstverständlich mit meinem Schwulsein umgehen zu können, um die vielen anderen Themen zu bearbeiten, die einen jungen Menschen beschäftigen!

Das anyway unterstütze ich, weil es nicht nur ein politisches Statement ist, sondern jungen Lesben und Schwulen die Chance eröffnet stolz und selbstbewusst durch das Leben zu gehen!

Meine Bitte an Sie: übernehmen Sie eine Patenschaft für das anyway!